ZUKUNFT HANDWERK • ICM - Internationales Congress Center München
08. - 10. März 2023
ZH-Talk vom 30.09.2021

E-Transporter und E-Mobilität in Unternehmen: Risiken, Chancen und Nutzen

Ob als kleinerer Handwerksbetrieb oder als Mittelständler mit eigenem Fuhrpark-Management, bei der mittel- bis langfristigen Planung ihrer Mobilität kommen Unternehmen heute nicht mehr an alternativen Antrieben vorbei. Insbesondere die E-Mobilität und die E-Transporter spielen hier eine immer größere Rolle.

In einem ausführlichen Video-Talk Reihe ZUKUNFT HANDWERK | TALKS haben zahlreichen Experte Risiken, Chancen und Nutzen von E-Mobilität näher beleuchtet. Viele Handwerksbetriebe sind bereits auf E-Mobilität umgestiegen - und die Zahl derer, die eine Umstellung auf E-Transporter oder andere E-Fahrzeuge plant, nimmt zu. Immer mehr Unternehmen versorgen sich dazu auch noch mit ihrem eigenen Solarstrom auf dem Hallendach.

Video: E-Mobilität im Handwerksbetrieb

Entwicklung des Marktes für E-Transporter: E-Mobilität im Kommen

Noch im Jahr 2014 scheiterte die Deutsche Post daran, einen etablierten Automobilhersteller zur Produktion eines Elektrofahrzeugs für den Zustellbetrieb zu motivieren.

Mit der Übernahme der Streetscooter GmbH, einer Ausgründung der renommierten RWTH Aachen, startete die Deutsche Post dann selbst eine Serienproduktion und zwar mit großem Erfolg: Bis Anfang 2019 waren in Deutschland rund 10.000 Streetscooter zugelassen, bis 2025 soll die Zustellflotte der deutschen Post mit insgesamt 37.000 Fahrzeuge noch deutlich weiter elektrifiziert sein.

Mittlerweile bieten auch zahlreiche etablierte Automobilmarken wie z. B. VW, Opel Fiat, Citroën oder Renault E-Nutzfahrzeuge an. Auch die Anzahl der verfügbaren Ladesäulen ist deutlich gestiegen, Anfang 2020 waren es noch knapp über 19.000, Ende 2021 bereits knapp 26.000 Ladesäulen, Tendenz steigend. Durch die Förderung der Wallboxen (siehe FAQs) hat auch die Anzahl der unternehmenseigenen Lademöglichkeiten zugenommen.

Auswahl der E-Transporter und Anzahl der Ladesäulen deutlich gestiegen

Grundsätzlich ist es für Unternehmen also durchaus möglich, sich einen E-Transporter oder andere E-Fahrzeuge zuzulegen und diesen zumindest für kürzere Strecken auch problemlos einzusetzen. Die Reichweite der E-Transporter liegt je nach Modell zwischen 160 und 360 Kilometer. Ein wesentlicher Vorteil insbesondere gegenüber älteren Diesel-Transportern ist, dass E-Nutzfahrzeuge sämtliche Umweltverbotszonen europa- bzw. weltweit ignorieren können - sie sind lokal emissionsfrei. Die Umweltfreundlichkeit kann zudem beim Image zusätzliche Bonuspunkte bringen. Das gilt auch für die geräuscharme Anlieferung in den frühen Morgenstunden. Ein E-Transporter ist deutlich leiser als ein Diesel oder Benziner, z. B. Anwohner einer Baustelle oder eines Bäckers fühlen sich dann wesentlich weniger gestört.

Niedrige Wartungs- und Unterhaltskosten plus Förderung amortisieren hohen Anschaffungspreis

Ein weiterer Vorteil sind natürlich die im Vergleich zu herkömmlich betriebenen Transportern niedrigeren Unterhalts- und Wartungskosten - mit einer eigenen Lademöglichkeit auf dem Firmengelände können Unternehmen dank der für sie in der Regel günstigeren Stromtarife im Vergleich zu Diesel oder Benzin billiger "tanken". Nicht zuletzt entstehen für E-Transporter wie auch für E-Nutzfahrzeuge im Gegensatz zu Verbrennern auch kaum Wartungs- oder Reparaturkosten.
Dazu gibt es staatliche Förderprogramme, die die Anschaffung von E-Transportern bezuschussen (siehe FAQs). Diese gleichen zumindest den derzeit größten Nachteil von E-Transportern aus: Die relativ hohen Anschaffungskosten. Da aber vor allem Handwerksbetriebe ihre Nutzfahrzeuge und damit auch E-Transporter in einem sehr langen Zeitraum von 12 bis 15 Jahren einsetzen, amortisieren sich die hohen Anschaffungskosten zusätzlich. Natürlich lässt sich die Lebensdauer der Batterien in E-Transportern nicht absolut verlässlich voraussagen, im PKW-Bereich aber sind Laufleistungen von Batterien über mehrere 100.000 km nicht ungewöhnlich.

Die Kosten für einen E-Transporter im Detail

Fuhrparkmanager oder Unternehmensleiter wollen es genau wissen:

Was kostet mich ein E-Transporter bzw. ein E-Nutzfahrzeug ganz konkret? Und wie sehen die Kosten im Vergleich zu einem mit Dieselaggregat angetriebenen Transporter aus?

Leider ist das Angebot an detaillierten Kostenrechnern im Bereich der E-Transporter oder E-Nutzfahrzeuge derzeit noch überschaubar.

  • Immerhin einen groben Überblick verschafft ein Rechner des Öko-Instituts e.V.: ► Zur Website
     
  • Zudem gibt es beispielhafte Vergleichsrechnungen. Diese verdeutlichen, dass ein elektrisch angetriebenes Nutzfahrzeug auf lange Sicht günstiger oder zumindest gleich günstig ist: ► Zur Website
     
  • Auch verschiedene Anbieter von Ladeinfrastruktur bieten eine Fuhrparkanalyse an und ermöglichen damit eine gezielte Betrachtung Ihres Unternehmens: ► Zur Website


Für weitergehende Berechnungen können sich Unternehmen auch an den Nutzfahrzeuge-Händler ihrer Wahl wenden.

E-Transporter und E-Nutzfahrzeuge: Reichweite und Ladekapazitäten

Aufgrund der bislang im Vergleich zu PKWs eher begrenzten Reichweiten von maximal 360 km sind es eher die kleinen Unternehmen wie z. B. Handwerker, Bäcker oder Gärtner mit lokalen bzw. regionalem Einzugsgebiet, die bereits verstärkt in die neue E-Mobilität eingestiegen sind.

Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks ZDH waren 2019 zwar erst 4 % der Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben ausgestattet, in den vergangenen zwei Jahren gab es aber einen deutlichen Wachstumsschub. Kürzere Strecken mit kleineren oder mittleren E-Transportern funktionieren bereits gut, dementsprechend sind E-Transporter in der Stadt wesentlich beliebter.

In den nächsten Jahren dürfte die Vielfalt der Modelle sowie die darin enthaltene Leistung noch weiter zunehmen. Dann können auch jetzt noch benachteiligte Branchen wie z. B. Straßenbauer, Zimmerer oder Dachdecker verstärkt auf E-Transporter und E-Nutzfahrzeuge setzen. Sie brauchen für Ihre Transportaufgaben besonders viel Platz und die momentane Modellpalette (Stand: Ende 2021) für elektrisch angetrieben Transporter kann aufgrund der schweren Batterien im Vergleich zu Dieselfahrzeugen nicht das gleiche Transportvolumen bieten. Aufgrund der höheren Leistung wird es auch immer mehr E-Nutzfahrzeuge und E-Transporter mit einer Anhängerkupplung geben. Der immer weiter voranschreitende Ausbau der Ladeinfrastruktur mit immer mehr Schnellladesäulen ab einer Leistung von mindestens 40 kW sind weitere Argumente für ein noch stärkeres Wachstum.

LKWs mit Wasserstoffantrieb noch in der Entwicklung

Derzeit befinden sich die meisten Wasserstoff-LKWs noch in der Konzeptphase. Erste Prototypen wurden z. B. von Daimler oder MAN entwickelt.

C.-Friedrich Fahlberg, bei MAN für Product Management eMobility / Sustainable Solutions zuständig, hat im Webinar ZUKUNFT HANDWERK | TALKS angekündigt, in den nächsten 3-5 Jahren 7,5- bis 12-Tonner mit einer Reichweite von rund 300 km auf den Markt zu bringen. Wir freuen uns, diese Entwicklung zu begleiten.

Tarifdschungel bei öffentlichen Ladesäulen

Wie in der Ausgabe des monatlichen Online-Events ZUKUNFT HANDWERK | TALKS angedeutet, sind längere Fahrten über mehrere Hundert Kilometer aufgrund der im Vergleich zu PKWs noch eher niedrigen Reichweite für viele Handwerker mit engen Lieferterminen zu zeitaufwändig und damit nicht realistisch. Ebenso richtig ist, dass die Vielfalt der unterschiedlichen Anbieter von Lade- bzw. Schnellladesäulen sowie der dazu notwendigen Ladekarten und Apps ein ziemlich undurchschaubarer Tarifdschungel ist. Die Kosten variieren mit und ohne Grundgebühr von 29 bis über 80 Cent pro kW/h, letzteres ist aber eher die Ausnahme als die Regel und gilt insbesondere für das vergleichsweise teure Schnellladenetz von Ionity. Für 79 Cent pro kW/h gibt es hier eine außergewöhnlich hohe und damit auch schnelle Ladeleistung von bis zu 350 kW/h. Da sind natürlich schnell 50 Euro pro Tankvorgang drin, wie vom Teilnehmer des Webinars ZUKUNFT HANDWERK | TALKS geschildert. Im Schnitt liegen die Kosten fürs Schnellladen (Stand Ende 2021) um die 59 Cent pro kW/h, allerdings ist die Ladeleistung dieser Anbieter mit bis zu maximal 150 kW auch niedriger als im Schnellladenetz von Ionity. Wie schon gesagt, der Tarifdschungel ist schwer zu durchschauen.

Zahlreiche Apps helfen beim Finden der nächsten Ladesäule

Zudem wird es bis zu einer wirklich flächendeckenden Versorgung für E-Nutzfahrzeuge wohl noch ein paar Jahre dauern. Um bis dahin nicht immer wieder aufs Neue nach verfügbaren Lademöglichkeiten suchen zu müssen und um möglichst preiswert unterwegs zu sein, empfiehlt sich der Download von Apps auf die Smartphones der Mitarbeiter. Über diese lassen sich Ladesäulen finden sowie deren momentane Verfügbarkeit anzeigen. Eine Möglichkeit ist z. B. Next Plug mit mehr als 100.000 Ladepunkten in 48 Ländern. Die App ist derzeit (Stand Ende 2021) leider nur für Android-Handys verfügbar. Ähnlich gute Alternativen für iOS sind z. b. elvah oder LEMNET.

Unternehmenseigene Ladeoptionen: Das müssen Entscheider wissen

Unternehmen können auch für eigene Lademöglichkeiten sorgen, für mittlere bis große Unternehmen empfiehlt sich auch die zumindest temporäre Beschäftigung eines Mobilitäts-Beauftragten.

Die unternehmenseigenen Ladeoptionen sind immer verlässlich verfügbar und in der Regel mit deutlich niedrigeren Gewerbestrom-Tarifen wesentlich günstiger. Dazu gibt es mit Wallboxen für Garagen und Ladesäulen im Außenbereich zwei verschiedene Möglichkeiten. Wallboxen bieten in der Regel eine Ladeleistung mit Wechselstrom (AC) von 3,7, 11 oder 22 kW, bei Ladesäulen beträgt die AC Ladeleistung 11, 22 oder 44 kW und die DC Ladeleistung sogar 50 kW. Der Vorteil gegenüber Schnellladestationen: Hier kommt es weniger auf die Zeit an, schließlich hält man sich in der Regel mindestens ein bis zwei Stunden an seinem Arbeitsplatz auf und kann so mehr Strom laden. Übrigens können Sie diese Ladestationen auch mit Chipkarten oder speziellen Apps vor Missbrauch durch nicht berechtigte Personen effektiv schützen.

Wallboxen über 11 kW sind genehmigungspflichtig

Wallboxen mit einer Leistung von bis zu 11 kW müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden, alle Lademöglichkeiten mit darüber liegenden Leistungen sind zudem genehmigungspflichtig: Dann kann der Netzbetreiber die Netze entsprechend ausbauen bzw. mit einem Lademanagement in den Nachtstunden sicherstellen, dass die Stromversorgung in der gesamten näheren Umgebung sicher bleibt.

Energieversorger am besten in die Bedarfsplanung mit einbeziehen

Vor der Installation einer eigenen Lademöglichkeit sollten Sie unbedingt mit Ihrem Energieversorger über die besten Optionen sprechen. Das Laden in den Abend- oder Nachtstunden kann sich zusätzlich lohnen. Unabhängig davon sollten Sie den Einbau einer eigenen Solar- oder Photovoltaik-Anlage prüfen lassen, um selbst Strom zu produzieren - in den hellen Monaten mit viel Sonne können Sie sich die teuren Benzin- oder Dieselkosten dann komplett sparen. Auch die Nachrüstung von Batteriespeichern zur Stromspeicherung kann sinnvoll sein.

Viele Netzanbieter, Stromversorger und Energieanbieter haben die Zeichen der Zeit
erkannt und bieten mittlerweile eigene Bereiche für eine gezielte Beratung von Unternehmenskunden an.

Für eine möglichst genaue Bedarfsplanung sollten Unternehmen folgende Fragen beantworten:

  • Wie groß bzw. umfangreich ist die Fahrzeugflotte?
  • Welche Strecken legen die Fahrer im Durchschnitt zurück?
  • Welche Reichweiten müssen bei welcher Zuladung möglich sein?

5 Gründe zur Anschaffung von E-Transportern für Unternehmen

  1. Weniger Betriebskosten: Strom ist deutlich günstiger als Diesel oder Benzin
  2. Günstiger laden: Vor allem unternehmensinterne Ladelösungen sowie die Erzeugung von eigenem Strom ermöglichen einen günstigen Betrieb
  3. Zahlreiche Fördermöglichkeiten: Staatliche Förderungen und Kaufprämien bieten finanzielle Anreize und senken die hohen Anschaffungskosten
  4. Positives Image: Kunden nehmen Unternehmen als innovatives und vorausdenkendes sowie ökologisch nachhaltiges Unternehmen wahr
  5. Zufriedene Mitarbeiter: Mitarbeiter profitieren von viel Fahrspaß in Kombination mit deutlichen Steuervorteilen bei der Nutzung des Dienstwagens


Fazit: Für Unternehmen mit regionalem Einzugsgebiet lohnt sich der Umstieg schon jetzt.

Nach momentanem Stand (Ende 2021) lohnt es sich vor allem für Handwerker mit kürzeren Fahrstrecken bis max. 200 km, auf E-Mobilität umzusteigen und verstärkt auf E-Nutzfahrzeuge bzw. E-Transporter zu setzen. Bei längeren Fahrstrecken, kann es sowohl ein Problem mit der Reichweite als auch beim Schnellladen geben. In den nächsten Jahren ist hier aber ein deutlicher Schub zu erwarten, sowohl beim Angebot der E-Transporter als auch beim Ausbau der Ladeinfrastruktur.

E-Mobilität für Unternehmen: Die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ)

Welche Subventionen gibt es für E-Transporter und E-Nutzfahrzeuge?

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) zwei Förderprogramme namens KsN für klimaschonende Nutzfahrzeuge und Ksl für die Infrastruktur aufgelegt. Die Förderung beträgt bis zu 80 % der Mehrkosten für den Kauf von leichten oder schweren Nutzfahrzeugen mit klimaschonenden Antrieben sowie für die dazugehörige Infrastruktur zum Laden. Auch die Umrüstung schwerer Nutzfahrzeuge wird gefördert. Die Fördersumme beträgt insgesamt 1,6 Mrd. Euro für klimafreundlichere Nutzfahrzeuge und 5 Mrd. Euro für die zugehörige Tank- und Ladeinfrastruktur. Die Förderung beantragen können u.a. Unternehmen des privaten Rechts und kommunale Unternehmen.  

Das Programm läuft insgesamt bis 2024, allerdings gibt es nur begrenzte Zeitfenster, in denen man die Förderung beantragen kann. Dies soll ein beschleunigtes Abarbeiten der Anträge ermöglichen. Bitte informieren Sie sich auf den folgenden Seiten zum aktuellen Stand:


Eine Übersicht sämtlicher Förderprogramme des BAG finden Sie hier: https://antrag-gbbmvi.bund.de/.

Zudem hat das BMVI weitere Förderprogramme für Mitarbeiterparkplätze und das Laden von Flotten angekündigt (Stand: Oktober 2021). Aktuelle Informationen dazu finden Sie u.a. hier: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/Alternative-Kraftstoffe/ladeinfrastruktur.html

Darüber hinaus gibt es weitere Förderprogramme der einzelnen Länder - bitte erkundigen Sie sich hier auf den jeweiligen Seiten der dortigen Behörden.

Wie hoch ist der Wiederverkaufswert von E-Transportern und E-Nutzfahrzeugen?

Aufgrund der noch eher niedrigen Stückzahlen gibt es noch keine verlässlichen Erfahrungswerte bezüglich des Wiederverkaufswerts von E-Transportern oder von E-Nutzfahrzeugen. Dabei gibt es um den Wiederverkaufswert von E-Fahrzeugen generell durchaus Diskussionsbedarf. Viele Händler beklagen, dass ihre Leasing-Rückläufer aufgrund der Förderung der E-Mobilität nicht konkurrenzfähig sind: Die hohe Förderung von bis zu 9.000 Euro macht die neuen Modelle so günstig, dass sich die gebrauchten E-Fahrzeuge nur unwesentlich vom Anschaffungspreis für einen Neuwagen unterscheiden. Ein weiterer Nachteil älterer Gebrauchtwagen-Fahrzeuge ist die in diesen Fahrzeugen eher veraltete Akku-Technologie.

Inwieweit dieses Phänomen auch den Markt der E-Transporter und E-Fahrzeuge betrifft, bleibt abzuwarten. Zumindest das Thema der veralteten Akku-Technologie sollte bei den meist neueren Transporter-Modellen kein Thema mehr sein.

Wie sicher sind Elektroautos?

Grundsätzlich sind Elektroautos genauso unsicher oder sicher wie Autos mit einem Verbrenner-Motor. E-Autos sind auch nicht leichter entflammbar als Autos mit herkömmlichem Antrieb – insbesondere diese Behauptung gehört zu den sogenannten E-Auto-Mythen. Auch das Entzünden der Batterie während der Fahrt ist genauso wenig wahrscheinlich wie das Entzünden eines Fahrzeugs mit Verbrenner-Motor. Dies bestätigt auch der deutsche Feuerwehrverband in einer umfangreichen Untersuchung. Konkret hat sich bei Experimenten der Feuerwehr gezeigt, dass für den Brand eines Fahrzeugs weniger der Antrieb, sondern vor allem die Materialien im Innenraum verantwortlich sind.

So spektakulär der äußerst seltene Brand von E-Autos nach einem Unfall für viele Medien auch sein mag: Es gibt keinerlei Gründe dafür, an der Sicherheit von E-Autos zu zweifeln. Auch bei Crashtest schneiden beide E-Autos genauso gut ab wie Autos mit Verbrenner-Motor.

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Als erfahrener Spezialist für Handwerksmessen sind wir mit einer über 70-jährigen Historie erfolgreicher Messeveranstaltungen der optimale Partner für eine herausragende Umsetzung des innovativen Formats ZUKUNFT HANDWERK. Sie profitieren von unserem vielfältigen Partner-Netzwerk und eingespielten Prozessen. Kontaktieren Sie uns unter kontakt@ghm.de oder telefonisch unter +49 89 189 149 - 0

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