Zwischen Innovation und Regulierung – Der EU AI Act
KI eröffnet neue Möglichkeiten für die überbetriebliche Ausbildung – zugleich setzt der EU AI Act klare Rahmenbedingungen. Wie passt das zusammen? Am Beispiel von KIgÜBA zeigt der Vortrag, wie KI praxisnah eingesetzt werden kann und welche Fragen zu Transparenz und Verantwortung dabei zu klären sind
Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in betriebliche und bildungsbezogene Prozesse. Auch in der überbetrieblichen Ausbildung entstehen neue Möglichkeiten, Lernprozesse gezielt zu unterstützen, individuelle Lernstände besser zu berücksichtigen und Ausbildende im Arbeitsalltag zu entlasten. Gleichzeitig setzt der EU AI Act als europäischer Rechtsrahmen klare Anforderungen an Transparenz, Sicherheit und Verantwortlichkeit beim Einsatz von KI-Systemen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich für Bildungszentren, Handwerksorganisationen und Ausbilder die zentrale Frage: Wie kann KI praxisnah und zugleich rechtssicher in der überbetrieblichen Ausbildung eingesetzt werden?
Der Vortrag ordnet diese Fragestellung systematisch ein. Am Beispiel des Projekts KIgÜBA wird aufgezeigt, wie KI-gestützte Echtzeit- und adaptive Lernbegleitung im Werkstattumfeld umgesetzt werden kann, ohne die pädagogische Verantwortung des Ausbildenden zu ersetzen. Dabei ist auch entscheidend, welche Funktionen unterstützend wirken und welche Aspekte im Hinblick auf Risikoklassifizierung, menschliche Aufsicht und Datenschutz besonders zu berücksichtigen sind.
Im Fokus stehen die praktischen Auswirkungen des EU AI Act auf Bildungsanwendungen: Wann gilt ein System als risikobehaftet? Welche Rolle spielt die automatisierte Bewertung? Wie lassen sich Transparenz- und Dokumentationspflichten in bestehende Strukturen integrieren? Fragen, welchen wir uns in unserem kurzen Vortrag am 05.03.26 um 15:30 gemeinsam stellen wollen.
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Sprechende (2)