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PRESSEMITTEILUNGEN ZUKUNFT HANDWERK 2026

Die sechs Finalisten für „Der Pitch im Handwerk“ stehen fest

Die Online-Abstimmung ist abgeschlossen: Sechs innovative Ideen für das Handwerk haben sich durchgesetzt und werden am 04. März 2026 beim ZUKUNFT HANDWERK Kongress live vor Jury und Publikum präsentiert. Die Finalisten haben die Chance auf Preisgelder in Höhe von 5.000 Euro.

ZUKUNFT HANDWERK

München, 19.02.2025 Der Wettbewerb Der Pitch im Handwerk“, zeichnet kreative Ansätze und praxistaugliche Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Handwerk aus. Die eingereichten Ideen befassen sich mit den Fokusthemen Unternehmensführung, KI im Betrieb und Personal und zeigen eindrucksvoll, wie Innovation den Arbeitsalltag im Handwerk bereichern kann.  

Das Finale findet am 04. März 2026 von 15:45 bis 17:00 Uhr auf der IKK classic Bühne im Rahmen des ZUKUNFT HANDWERK Kongresses im ICM München statt. Vor Ort entscheidet sich, wer den mit 4.000 Euro dotierten Jurypreis und wer den mit 1.000 Euro ausgelobten Publikumspreis gewinnt. Das Preisgeld stellt der Verein zur Förderung des Handwerks zur Verfügung.

In der vierköpfigen Jury sitzen namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Handwerk:
 

  • Jörg Dittrich, Präsident Zentralverband Deutsches Handwerk (ZDH) 

  • Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer München und Oberbayern und Aufsichtsratsvorsitzender der GHM 

  • Katja Lilu Melder, Bundesvorsitzende der UnternehmerFrauen im Handwerk und Markenbotschafterin ZUKUNFT HANDWERK 

  • Sara Hofmann, Bundesvorsitzende Handwerksjunioren  

Das sind die sechs Finalisten

Jan-Philipp Jacob-Pallmann / jacob lebensräume GmbH & Co. KG, Enkenbach-Alsenborn RLP

„Keine Zukunft ohne Herkunft.“ Im Zuge der Unternehmensnachfolge wurde der Betrieb gezielt weiterentwickelt – ohne radikales Rebranding. Durch präzise gestalterische Eingriffe, etwa in Namenslogik und Farbwelt, bleibt der Familienname als Vertrauenskern erhalten, während neue Akzente den Generationswechsel sichtbar machen und die Positionierung schärfen. 

 

Daniel Zischler / MagiCAD Meisterbildungsoptimierung mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM)Cottbus

„Meisterqualifikation für die digitale Baustelle.“ Mit KI, Automatisierung und BIM wächst die Lücke zwischen digitaler Planung und praktischer Umsetzung. Ein gezieltes Weiterbildungs- und Zertifizierungsprogramm macht Handwerksmeister und erfahrene Fachkräfte fit im Umgang mit BIM-Systemen und digitalen Werkzeugen. So entsteht eine Schnittstellenqualifikation, die als Mittler zwischen Planung und Baustelle wirkt, die Zusammenarbeit verbessert und Betriebe zukunftssicher aufstellt. 

 

Sascha Lentfer / Gründer von WERKCampus | Kollmar/Elbe

„Können sichtbar machen. Qualität sichern. Zukunft bauen.“ Sascha Lentfer ist SHK-Meister, Gutachter und Unternehmer. Mit WERKCampus entwickelt er das erste digitale Kompetenz Ökosystem für das HandWERK. Über App, Mitgliedskarte und Dashboard werden Qualifikationen und Praxiserfahrung erfasst und im WERKScore gebündelt. So entsteht ein fälschungssicheres Kompetenzprofil, das Betrieben Orientierung gibt und Fachkräfte stärkt. Seine Vision: Das HandWERK soll im digitalen Zeitalter führen. 

 

Lukas Kopp / Thomas Dietenmeier / RPA im Handwerk, Dietenmeier+Harsch Konstanz 

„Der digitale Mitarbeiter.“ Wiederkehrende Büro- und Verwaltungsprozesse – insbesondere in der Materialbeschaffung – werden durch Robotic Process Automation mit UiPath vollständig automatisiert. Ein digitaler Assistent entlastet Mitarbeitende spürbar, steigert Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit und stärkt die Wirtschaftlichkeit. So wird der Betrieb nachhaltig zukunftssicher aufgestellt. 

 

Kreishandwerkerschaft Oldenburg / AzubiConnect, Oldenburg

„Nachwuchsgewinnung systematisieren und messbar machen.“ Mit AzubiConnect haben die 18 Innungen der Kreishandwerkerschaft Oldenburg eine digitale Lösung entwickelt, die Ausbildungsmarketing auf Innungsebene erstmals streuverlustarm und digital auswertbar macht. Ein integrierter Bot erfasst Interessierte nach On- oder Offline-Kontakt in weniger als einer Minute und leitet die Daten automatisch an ausbildende Innungsbetriebe weiter. So wird der Einstieg für Jugendliche vereinfacht, Betriebe erhalten passende Kontakte ohne Akquiseaufwand – und der Erfolg von Maßnahmen kann erstmals systematisch bewertet werden. 

 

Marlon Gnauck / Bäckerei GnauckOttendorf-Okrilla

„Berufsstolz statt Vorurteil.“ Obwohl der Bäckerberuf bei vielen Jugendlichen nicht als attraktiver Traumberuf gilt, gelang es, die Nachwuchsgewinnung und Mitarbeiterbindung spürbar zu stärken. Ein eigenes Zweitlogo mit Claim – exklusiv für das Team – macht Identifikation sichtbar: in der Backstube, in Schulen, bei Aktionen mit Jugendlichen und sogar in der Freizeit. So stiegen Bewerbungen deutlich, offene Stellen wurden besetzt, die Fluktuation sank – und aus „nur Bäcker“ wurde spürbarer Berufsstolz. 


Weitere Informationen zum Kongress un
ter www.zukunfthandwerk.com. 

Ihre Kontaktperson

Giuliana Schmitt

Giuliana Schmitt

Public & Media Relations Manager

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